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Brille oder Kontaktlinsen


Aktualisiert:31.05.07

Für Brillenträger stellt sich die Frage, was in der Schlucht zu tragen ist. Eine mit einem kurzen Bändchen ("Sportband") am Kopf gesicherte - ältere - Brille erlaubt das Schwimmen und auch kleinere Sprünge. Für größer Sprünge ist eine Hartbox im Neo zum temporären Abnehmen der Brille sinnvoll.

Ein größeres Problem ist das Beschlagen der Brille. Durch den Wasserkontakt  kühlt das Glas stark ab, das Wasser auf dem warmen Gesicht verdampft und schlägt sich auf den Gläsern nieder. Ständiges Wischen löst das Problem nicht wirklich. Auch Antibeschlagmittel funktionieren selten, da sie meist wasserlöslich sind und schnell abgewaschen werden. Spezielle Beschichtungen, die das Ablaufen des Wassers von den Gläsern beschleunigen sollen scheinen das Beschlagen noch zu verstärken. Möglicherweise sind kleinere Brillengläser sinnvoll, da sie besser hinterlüftet werden. Insgesamt hängt es aber von dem persönlichen "Dampfverhalten" und der Charakteristik der Schlucht ab, also wie oft man mit dem Kopf im Wasser ist.

Besser sind meistens Kontaktlinsen, um die Kosten bei Verlust gering zu halten in der Form von Tages- oder Monatslinsen. Mit Kontaktlinsen kann man schwimmen und springen, es empfiehlt sich aber, im Augenblick des Eintauchens, oder wenn man einen Schwall Wasser ins Gesicht bekommt, die Augen kurzzeitig zu schließen. Ansonsten besteht die Gefahr, daß sich die Linsen temporär verschieben oder sogar herausgespült werden. Sollte diese der Fall sein, so hilft es manchmal die Linsen eines anderen Herstellers auszuprobieren, diese können sich durchaus in ihrem Sitz unterscheiden.

Für jeden Brillen- oder Kontaktlinsenträger gilt aber: in die Notfallausrüstung gehört eine Ersatzbrille oder Ersatzlinsen und evtl. auch ein kleiner Spiegel zur Kontrolle oder Hilfe beim Einsetzen.

Autor(en) und Copyright: MP

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