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Wissensbasis Canyoning

Gurtzeug, Sitzgurt


Aktualisiert:18.05.07

Sitzgurt An Gurtzeug werden beim Canyoning etwas andere Anforderungen als beim Klettern oder Bergsteigen gestellt. Wichtig ist  die Verschleißfestigkeit und der Komfort, weniger die Eignung, harte Stürze abzufangen. Auch ist ein höherer Anseilpunkt günstig, damit z.B. beim Abseilen mit großem Rucksack im Wasserfall das Kopfüberdrehen verhindert wird. Verwendet werden spezielle Sitzgurte, ein Brust- oder Vollgurt ist nicht üblich.

Als Besonderheit haben Canyoninggurte meist einen Sitzschutz aus PVC (aus der Bergmannssprache heraus auch "Arschleder" genannt ), der neben dem Gurtzeug auch das Neopren des Canyonisten am Hintern vor Abrieb schützen soll.
Günstig sind feste Materialschlaufen links und rechts, um z.B. beim Abseilen mit dem Seil aus dem Sack den Rucksack für einen besseren Seilverlauf seitlich anhängen zu können. Ansonsten sollte man die seitlichen Materialschlaufen nicht mit hartem Material (Shunt, Steigklemmen, o.ä.) überfrachten, weil diesem beim Rutschen eine erhebliche Verletzungsgefahr darstellen können.

Einige Gurte weisen eine bereits vom Hersteller angebrachte Kappschlinge auf, die im Falle einer Bergung das Kappen des Seiles unnötig machen soll.

Wie bei allem anderen technischen Gerät auch ist unbedingt die Bedienungsanleitung zu beachten. Einige Modelle haben z.B. Schnallen, die unbedingt zurückgeschlauft werden müssen , da sie sich ansonsten lockern oder sogar durchrutschen.können.

Autor(en) und Copyright: MP

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