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Wissensbasis Canyoning

Notfallausrüstung


Aktualisiert:10.05.07

Die Notfallausrüstung sollte sehr sorgfältig und individuell zusammengestellt werden. Diese persönliche Grundausstattung sollte auf jeder Tour im wasserdichten Behälter mitgeführt werden. Zusätzliche Gegenstände für die Gruppe müssen vor der Tour abgesprochen werden, so muß z.B. nicht jeder einzelne ein Setzzeug mitführen.                    
                      
Persönliche Notfallausstattung:                       
  • Wasserdichter Behälter                       
  • Kleines Erste-Hilfe-Set in eigener Tasche
  • Not- und Tagesverpflegung                       
  • Bei Brillenträgern: Ersatzbrille oder Tages-Kontaktlinsen                       
  • LED Stirnlampe                       
  • Feuerzeug
  • Bei längeren oder kalten Touren:
    • Metalltasse/Esbit/Brühwürfel                       
    • oder: Biwakkocher/Topf/Brühwürfel                       
    • oder mit heißem Getränk gefüllte, bruchfeste Thermosflasche                      
  Zusätzliche Gruppenausstattung (sollte je nach Gruppenstärke mindestens doppelt vorhanden sein):         
  • Erste Hilfe:  Sam-Splint-Schiene, evtl. Beatmungsmaske
  • Handy           
  • Leichte Schwimm- oder Taucherbrille          
  • Signalgerät mit Munition (vorsicht, je nach Typ evtl. kleiner Waffenschein nötig)
  • Setzzeug: ist eigentlich Teil der Normalausrüstung, die Mitnahme kann aber je nach Tour völlig unnötig oder absolut zwingend  sein, daher die Erwähnung an dieser Stelle. Bei mehrfache Mitnahme wegen der Austauschbarkeit am besten das gleiche System!:
    • Hammer + Handsetzgerät                       
    • 4 Bohrhaken/Lasche/Zubehör                       
    • Zusatzwerkzeug zum Hakensetzen: z.B. Lochbürste, Ausbläser, Schraubenschlüssel                       
    • 2 Drehmoment- oder Querhaken                       
Zusatzausrüstung bei längeren Touren:                       
  • Wasserentkeimungstabletten/Wasserfilter                       
  • Biwaksack                       
Es gibt auch die Idee des Zentralen Notfallrucksacks, das aber schon vom Konzept her erhebliche Nachteile aufweist.     


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