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Wissensbasis Canyoning

Seilbahn, Flying Fox, Tyrolienne


Aktualisiert:11.12.06

Bei einer Seilbahn rutscht man, gesichert an einem Karabiner oder einer Seilrolle, an einem vorgespannten Seil entlang. Angetrieben wird man dabei durch die Schwerkraft, in besonderen Fällen durch Entlanghangeln oder Seilzug. Seilt man nur entlang dieses Führungsseiles ab, so spricht man vom Rappel Guidé. Mit der Seilbahn ist es möglich sich deutlich aus der Falllinie zu entfernen, auch ohne Felskontakt zu haben, z.B. um gefährliche Rückläufe, Syphone, usw. zu überwinden, oder einfach nur, um den Kick der Fahrt zu haben. Es darf nicht übersehen werden, daß zuerst zumindest eine Person dieses Hindernis überwinden muß, um die Seilbahn aufzubauen.

Man kann eine Seilbahn an Stelle eines Rappel Guidé verwenden, wenn keine Gefahr des Aufschlagens besteht, wenn z.B. die Seilführung flach ist, oder die Seilbahn im Wasser endet.

Seilbahnen werden üblicherweise mit Hilfe eines einfachen Flaschenzuges kräftig vorgespannt. Die Belastung der Sicherungspunkte ist dabei deutlich höher als sonst beim Canyoning.

Neben den behelfsmäßigen Seilbahnen beim Canyoning zum überwinden kurzer Hindernisse werden bei Action-Events gelegentlich Seilbahnen über tiefe Schluchten mit doppeltem Trageseil etc. gebaut. Dabei sind viele Sicherheitsvorschriften zu beachten, über die eine 3-teilige Artikelserie in "Bergundsteigen", der Zeitschrift für Risikomanagement im Bergsport informiert. Teil 1  ( Teil 2 und Teil 3 z.Z. nur für Abonnenten).

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