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Wissensbasis Canyoning

Versicherungsschutz


Aktualisiert:20.08.07

Da beim Canyoning selbst oder andere betreffende Unfälle passieren können, ist es sinnvoll über einen entsprechenden Versicherungsschutz nachzudenken, um nicht im Ernstfall vor dem persönlichen Ruin zu stehen. Dabei kann es sogar sein, daß man selbst gar nicht unmittelbar beteiligt war, bei einer Schadensersatzklage ein Gericht aber eine Haftung erkennt, weil man angeblich Führer oder Organisator gewesen sein soll.

Welche Versicherungen können nun sinnvoll sein?
  • Krankenversicherung: Hat wohl jeder. Kann aber im Ausland unzureichend sein und nicht alle oder gar keine Kosten übernehmen. Vor Auslandsreisen unbedingt bei der Kasse für alle in Frage kommenden Länder nachfragen. Gegebenenfalls gibt es sehr günstige Urlaubskrankenversicherungen (Tagesversicherungen oder Zusatzpolicen).

  • Haftpflichtversicherung: Es gibt immer mehr Fälle, bei denen in einer Privatklage die Kosten für einen Schaden von einem anderen eingeklagt werden. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung kann vor den Folgen schützen. Unbedingt das Kleingedruckte beachten, damit Outdoor-Sportarten wie das Canyoning wirklich abgedeckt sind. Übrigens: Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz ist  meist ausgeschlossen!

  • Bergung- oder Rückholung: Such-, Bergungs- oder Rückholungskosten können extrem hoch sein und werden im Ausland wohl selten von der Krankenkasse übernommen.
Es lohnt sich immer zu kontrollieren, welche Versicherungen man möglicherweise schon ohne Wissen hat. So schließt die Mitgliedschaft im Alpenverein Bergungskosten (in begrenzter Höhe) auch beim Canyoning ein, ein Schutzbrief eines Automobilverbandes oder auch die Buchung eines Urlaubs mit einer Visa-Gold-Card können Bergung oder Rückführung beinhalten. Allerdings gilt: vorher immer genau informieren, nach dem Unfall ist es zu spät!

Autor(en) und Copyright: MP

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